In der Schule Englisch lernen...

Welcher Student kennt es nicht: Da sitzt man wieder vor einem furchtbar komplizierten englischen Fachtext, versteht kein Wort und ärgert sich zu Tode, in der Schule nicht besser aufgepasst zu haben. Das Schul-Englisch ist gar nicht so unwichtig, wie wir alle immer gedacht haben. Ist es doch gerade die Schulzeit, in der man sich so intensiv wie nie zuvor und auch wie nie wieder mit Englisch beschäftigt. Die richtigen Voraussetzungen erleichtern einem das spätere Studium ungemein und ersparen das lästige Nachholen über Uni-Kurse. Für Schul-Absolventen, die sich für eine Ausbildung entscheiden, ist die Konsequenz eines schlechten Schul-Englisch teilweise noch schlimmer: Die Ausbildungssuche erschwert sich oder zumindest ist es schwerer sein Englisch während der Ausbildung auf das richtige Level zu bringen.

Und da stehen wir nun, die mit 10 Punkten im Englisch-Grundkurs, kämpfen mit der englischen Literatur in der Uni oder dem Kontakt zu englischsprachigen Kunden in der Ausbildung und müssen während Studium und Ausbildung auch noch über Kurse unser Englisch zurecht rücken. Wie beneidenswert sind dann diejenigen, die neben den 15 Punkten im Englisch Leistungskurs auch noch ein Jahr Schüleraustausch oder Ähnliches vorweisen können.

Und dabei ist es doch gar nicht so schwer schon während der Schulzeit dafür zu sorgen, dass sich das eigene Englisch verbessert und dafür ist nicht mal die Wahl des Leistungskurses möglich. Gerade wenn man nebenbei eh schon lernt, fällt es leicht, sich selbstständig darum zu kümmern, für sich und nicht für die Noten zu pauken. Englischsprachige Filme und Bücher, Sprachlernprogramme, Zeitschriften und vieles mehr machen es heute auch für Schüler möglich zu Lernen und gleichzeitig Spaß zu haben. Dann ist man gut für die Zukunft voller Englisch gerüstet und profitiert gleichzeitig von guten Noten.