Geschichte der englischen Sprache

Der Ursprung der englischen Sprache liegt in der ersten Lautverschiebung der westgermanischen Sprachen zusammen mit der Niederdeutschen Sprache.

Die Geschichte der englischen Sprache unterteilt man ab diesem Zeitpunkt im Jahr 449 in vier Hauptphase: das Altenglisch, das Mittelenglisch, das Frühneuenglisch und das Moderne Englisch.
Die Altenglische Sprache entstand als Angeln, Sachsen und Jüten sich in England ansiedelten. Altenglisch ist eine Vorstufe der englischen Sprache und wurde bis Mitte des 12. Jahrhunderts gesprochen. Der Wortschatz war größten Teil germanisch.
In der Periode der Mittelenglischen Sprache, die 1066 mit der Schlacht von Hastings einsetzte, wurde die Sprache vor allem vom Französischen geprägt. In der Schlacht besiegten die normannischen Eroberer England und der englische Adel wurde vollständig durch Franzosen ersetzt. Das Ansehen der englischen Sprache sank, da der Adel nun nur noch Französisch sprach. Aus dieser zwei sprachigen Situation entstanden Einflüsse der französischen Sprache auf das Englische.
Um 1500 setzte dann die dritte Phase, die der Frühneuenglischen Sprache ein. Diese Zeit war vor allem durch grundlegende Neuerungen wie dem Buchdruck und der Alphabetisierung geprägt. Das Phänomen Sprache rückte nun in das Bewusstsein der Menschen und die Neuerungen machten die Sprache auch in Schriftform für alle Schichten zugänglich.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts spricht man von der Phase des "Modern English". Entwicklungen wie Reise- und Kommunikationsmöglichkeiten und wissenschaftlicher Fortschritt ließen neue Wörter entstehen. Durch Wortneubildungen aus dem Lateinischen und Griechischem gelangen Fachgebiete wie Medizin und Computertechnik näher an dem "Normalbürger".

Im wichtigsten Werk der englischen Sprachgeschichte, dem Oxford English Dictionary wurde jedes englische Wort der Geschichte dokumentiert. So sollte das OED die unzähligen bis dahin entstandenen Wörterbücher ablösen.

dahin entstandenen Wörterbücher ablösen.